HANS FALLADA und sein „Lämmchen“ Anna – Von Licht und Schatten einer großen Liebe
ein literarisch-musikalisches Programm des Kalliope-Teams

Suchen Sie noch ein passendes Geschenk zum Muttertag? Dann können wir Ihnen das literarisch-musikalische Programm „HANS FALLADA und sein ‚Lämmchen‘ Anna – Von Licht und Schatten einer großen Liebe“ nur empfehlen. Alle Biografen sind sich einig: Dem Hamburger Arbeitermädel Anna Issel ist es zu verdanken, dass aus dem vom Pech verfolgten Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen der berühmte Schriftsteller Hans Fallada geworden ist. Trotz seiner Drogen- und Alkoholsucht, seiner seelischen Labilität, und seines schlechten Rufs hat sie sich nicht davon abhalten lassen, den sieben Jahre Älteren zu heiraten, der gerade aus dem Zuchthaus kommt. Sie ist sein „Lämmchen“ im Erfolgsroman „Kleiner…

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Krummer Pfuhl

Die Gemarkung Dahlewitz gliedert sich in die Grundmoränenplatte mit der fast zentral gelegenen Ortschaft und die beiden, diese wie ein Rahmen umschließenden feuchten Niederungen des Glasowbaches und des Blankenfelder Sees im Norden und Westen sowie Zülowgrabens im Osten und Süden. Hier schließen sich südlich die „Krumme Lanke“ und der Rangsdofer See an. Diese Landschaftstruktur ist bereits auf der Karte aus dem Jahre 1869 festgehalten und hat sich bis heute weitgehend erhalten. Heute sind diese Feuchtgebiete durch die Ausweisung als Naturschutzgebiet der Zülow- und Glasowbach-Niederung und eines Teiles des Landschaftsschutzgebietes Notte-Niederung (im Süden) geschützt. Zwischen dem Zülowgraben, ehemals „Grenzgraben“ gegenüber Groß…

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Warum Dahlewitz das 700Jährige Jubiläum zweimal gefeiert hat

Der 24. Februar ist für Dahlewitz ein besonderes Datum. An diesem Tag gaben Markgraf Hermann von Brandenburg und sein Vasall Busso im Jahr 1305 bekannt, dass sie ihre bisherigen Patronatsrechte der Kirchen im Dorfe Dolwiz und in Kynitz an das Kloster Spandow abtreten. Daraus ist zu erkennen, dass das Dorf Dahlewitz mindestens einige Jahrzehnte älter als die Urkunde sein muss, bezogen auf die Ansiedlung, die mit dem Kirchenbau um 1250 einherging. Unsere Ehrenvorsitzende Frau Seidel war sehr viele Jahre bemüht, die Urkunde mit der erstmaligen Erwähnung unseres Ortes in den Archiven aufzufinden. Es war bekannt, dass sich eine Urkunde aus…

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Der Spuk auf dem Kirchhof

Auf dem alten Kirchhof war in der Geisterstunde ein Gespenst zu sehen, dem eine Magd im Scherz das Hemd wegnahm. In der nächsten Nacht rief das Gespenst vor ihrem Fenster: „Gib mir mein Hemd, mich friert.“ Sie warf es in der nächsten Nacht auf den Rat der Mutter aus dem Fenster. Das Gespenst schrie weiter, es wollte das Hemd angezogen haben. Der Pfarrer riet der Magd in ihrer Not, dies in der Kirche zu tun, wohin er sie begleitete. Das Gespenst zog das Mädchen in die Kirche herein, dem Pfarrer schlug es die Tür vor der Nase zu. Erst am…

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Herr von Zülow auf Dahlewitz

Vor 200 Jahren gehörte das Rittergut in Dahlewitz Carl Magnus von Zülow. Seinen außerordentlichen Aktivitäten war über einige Jahrzehnte die erfolgreich geführte Landwirtschaft zu danken. Rastlos ging er mit sich tun, zuweilen unerbittlich und auch kurios jedoch mit Menschen, die ihn verärgerten. Gewiss hatte er noch manche Pläne, die er nicht mehr umsetzen konnte. Bei einem wilden Ritt mit seinem Schimmel wurde ihm an der Stalltür der Kopf abgerissen. Wie vorherige Feudalherren wurde er in der Gruft der Dahlewitzer Kirche beigesetzt. Aber auch hier konnte er keine Ruhe finden. In hellen Mondscheinnächten reitet Zülow, seinen Kopf unter dem Arm tragend,…

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Der ehemalige Gutspark

Der Park befindet sich in der Rechtsträgerschaft der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow. Er wurde 1989 als „Geschützter Park“ ausgewiesen und steht seit 1994 unter Denkmalschutz. Er umfasst eine Fläche von ca. 7 ha. Eine 1950, vom damaligen Brennereimeister Radde aufgefundene historische Kartenzeichnung mit dem ehemaligen Gutsgelände und dem Park aus der Zeit um 1900 dient seither als Grundlage für die teilweise Wiederherstellung des Parks. Das Umland des „Grenzgrabens“ jetzt „Zülowgraben“ war in alten Karten als Moorbruch ausgewiesen. Dazu gehörte auch das ehemalige Feuchtgebiet, das sich dem mittelalterlichen Gutsgelände in nordöstlicher Richtung anschloss. Die natürlichen Verlandungsprozesse und die Meliorationsarbeiten, die um 1800 verstärkt…

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